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Über uns

Das Permakultur Labor Peintnerhof ist ein einzigartiger Ort für gemeinsames Lernen, Arbeiten und Gestalten. Als Co-Working-Space und Inkubator bietet es Raum für Praktikant*innen, Projekte und nachhaltige Innovationen. Ein Hofladen mit regionalen Produkten, Kurse und Workshops zu allen sieben Bereichen der Permakultur-Blume sowie inspirierende Führungen – neuerdings auch mit Pop-up-Dinner – machen den Ort lebendig. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Praxis, Forschung und Gemeinschaft: ein Friedensprojekt, das dazu einlädt, das Leben zu feiern und nachhaltige Wege in die Zukunft zu gehen.

VISION:
Akkupunkturpunkte für die Erde, wo wir Menschen, im Sinne der Permakultur ein kohärentes Sein mit den Prinzipien der Natur erleben dürfen.

MISSION:
Wir gestalten unsere Welt, so wie wir sie erleben möchten und teilen unsere Erfahrungen mit anderen, um unsere und ihre Wahrnehmungswelt zu bereichern.

ZIEL:
Die Vielfalt der Ansätze und Methoden die uns dienlich sind, um kohärent mit uns und unserem Umfeld zu leben, zu lernen, auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

PopUp Dinner Location
DorfUni und Lernort
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Themenführungen
PDC - Permakultur Design Kurs

PEINTNERHOF

Das Permakultur Labor Peintnerhof liegt 10min. von Feldkirchen in Kärnten entfernt, auf der Südseite des Wachsenberg, oberhalb von Feistritz auf etwa 770m Seehöhe.
Aus einem verlassenen Hof ist in nur wenigen Jahren ein Permakultur Labor entstanden, wo es außer einer wunderschönen Aussicht und Ruhe, auch einiges zu entdecken gibt.

Unsere Geschichte

Es war einmal ein Hof, der viele Jahre verlassen und alleine über die kleine Stadt Feldkirchen blickte. Da trafen sich Heinz, der neue Besitzer; Allma, die Permakulturistin und Stefan, der Hanf anbauen wollte. Es dauerte nicht lange und die Idee ein Hanf-Experiment am Hof zu starten wurde geboren. Geplant waren einige 100m² auf dem sonst verpachteten Hof. Doch das Leben stellte sie bald vor eine größere Herausforderung als sie beabsichtigt hatten.

Der Hof als Ganzes stand plötzlich zur Verfügung und ward zu bewirtschaften. Kurz entschlossen wurden: die Obstbäume wiederbelebt, der Wald durchforstet, die Erschließungswege erneuert, ein Swale gebaggert und Schweine gekauft, die das Feld umgraben konnten.


Im ersten Jahr (2019) wurden etwas mehr als 1000m² oder 1km Terrassen mit Hanf bepflanzt, welche mit dem Mist der hier weidenden Ponys gedüngt wurden und mit selbstgemachter Holzkohle eingestreut.

Auch die Duroc-Landschweine wurden mit eigenen Kürbissen gefüttert.

Im zweiten Jahr (2020) wurde mehr Mist, Holzkohle, essbare Blumen und Heilpflanzen eingebracht, neue Duroc-Turopoljeschweine, wie auch Carnica-Bienen angesiedelt. Die Obstbäume erhielten ihren zweiten Schnitt, der sie sichtlich ins Gleichgewicht brachte, denn die Obsternte fiel prächtig aus. Zusätzlich zu den vielen vorhandenen Heilpflanzen wurden weitere angesiedelt. Die Produktion auf mehrere Sorten Hanf erweitert und feinstes Blüten- und Kräutersalz produziert. Viele Helfer besuchten das Permakulturlabor und erfreuten sich der Arbeit, die auch die Seele nährt. Der Wald wurde von Sommerstürmen und im Winter vom Schnee in Mitleidenschaft gezogen und eine klimawandelangepasste Variante der Waldwirtschaft musste gefunden werden.

Im dritten Jahren (2021) wurde auf dem geschaffenen Infrastrukturen: Wege, Swale, Terrassen, Pflanzpodeste und viel Schutzbepflanzung mit Wildsträucher und Urobst aufgebaut. Die Obstbäume erfreuten sich schon eines guten Gleichgewichts zwischen Alt- und Jungholz und der dritte Schnitt fiel sehr sanft aus. Eingebettet in mit Permakulturprinzipien gestalteter Landschaft, die Schutz und Weiterentwicklungspotential bot wurde der Hanf gesät und gesetzt. Dieser war weiterhin ein fixer Bestandteil der neuen Permakultur geleiteten Bewirtschaftung. Aber auch die essbaren Blumen, Kräuter und Gemüse, wie Kürbisse und einige neue Sträucher und Bäume füllten mit ihrer Farbenpracht die entstandenen Plätze und Nischen. Der Wald wurde teilweise ganz gerodet, weil die Schäden durch Wind und Schnee kaum ganze Bäume stehen gelassen hatten. Besonders im flacheren Teil, der vor 40 oder 50 Jahren erst aufgeforstet wurde und davor als Feld bewirtschaftet war, waren die Bäume zu schwach gewesen. Der neu gewonnene Platz wurde eingezäunt und für neue Klimawandel angepasste Kulturen genutzt. So einstand eine Esskastanien Plantage, deren Früchte wohl erst in einigen Jahren zu erwarten sind.

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