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Und weg ist das alte Haus

Kaum ist es losgegangen, ist nun das alte Haus nun auch weg. Wo gestern noch das Haus oder zumindest die alten Mauern standen, ist jetzt ein Haufen Schutt. Der Schutt wird noch zerkleinert und dient dann als Schotter unter dem Fundament für das neue Earthship. Das ist Mülltrennung der anderen Art. Ein paar alte Matratzen und nicht eindeutig klassifizierbare Platten sind Müll. Alles andere wird fein säuberlich getrennt und gelagert.


Haus ist weg


Eisenteile werden herausgeholt und getrennt. Die Türen, Fenster und stiegen sind gesichert platziert. Die Reste von zwei Pferdewägen würden geborgen und auch alte landwirtschaftliche Maschinen. 1989 steht auf dem Spelzer, der mit Gottes Segen die Spreu vom Weizen getrennt hat und eine "Flachsquetsche" ist auch noch da. (Vielleicht findet sich ja noch wer der uns bestätigt wozu und wie sie wirklich benutzt wurde.)


Das Holz wird vorsortiert in: das unbrauchbare, das verwendbare und das gute Holz. Das unbrauchbare, dient uns nun wenigstens noch als Unterlage für die Holzstapel. Das noch verwendbare wird für noch weitersortiert in Bretter und Balken und dies und das. So dass später nicht alles durchwühlt werden muss, um das richtige Teil zu finden. Ebenso wird das richtig gute Holz weitersortiert. So wird aus dem großen Chaos, Stapel für Stapel, brauchbares und wiederverwendbares Material.


Der Baggerfahrkunst von Martin ist es zu verdanken, dass eine ganze Holzwand des alten Bauernhauses gerettet werden konnte. Wo sie wieder eingebaut wird wissen wir noch nicht, aber sicher ist, dass wir für sie einen würdigen Platz finden werden. Dankbarkeitsgefühl steigt in mir auf, wenn ich sie sehe und daran denke wen und was sie gesehen hat und auf wessen Schultern wir hier stehen. Vor weniger als 100 Jahren wurde hier Weizen angebaut. Von der Fahrt mit der Kutsche erzählte mir Gretl die Nachbarin und viele andere wissen Geschichten zu diesem kleinen Hof mit der schönen Aussicht und dem steilen Hang.


Ebene Fläche schaffen bringt Schlamm


Die Hanglage ist zwar sehr schön, aber schenkt uns auch die Herausforderung des Platzschaffens für all das gerettete Material und das was noch dazukommen wird. Tag für Tag entstehen ebene Flächen, um das Holz, die alten Türen, Fenster und Stiegen ordentlich zu schlichten und für die Wiederverwendung bereit zu haben. Bis alles seinen Platz findet, wird Erde bewegt und geschottert, den der Regen macht aus der Erde Schlamm und ohne den Schotter ist die Baustelle nur vom Bagger befahrbar.




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